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Ländliche Entwicklung schafft räumliche Gerechtigkeit - Dokumentation des ArGeLR - Fachforums Nr. 20 im Rahmen des "Zukunftsforums Ländliche Entwicklung am 23. Januar 2020 auf der IGW Berlin

Die Akademien Ländlicher Raum in den deutschen Ländern haben das Ziel, die Bedeutung der Ländlichen Räume für die gesamte Gesellschaft zu stärken. Die Arge besteht derzeit aus den Akademien ländlicher Raum e.V. und vergleichbaren Organisationen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrheinwestfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswg-Holstein und Thüringen.

Beim Zukunftsforum im Rahmen der IGW Berlin 2020 bot die Arge eine Vortragsreihe zum Thema "Ländliche Entwicklung schafft räumliche Gerechtigkeit" an.
Eine erfolgreiche Politik für gleichwertige Lebensverhältnisse basiert auch auf einem Konsens zu Fragen der Gerechtigkeit. Im Zentrum stehen Teilhabe, Chancen und der soziale Zusammenhalt. Der Ruf nach räumlicher Gerechtigkeit, die Lösung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit. Gibt es geeignete Strategien, wie sind partizipative Prozesse ein geegneter Weg zur Inwertsetzung von Dörfern und Regionen. Die Referentinnen und Referenten sprechen zu verschiedenen Handlungsoptionen und präsentieren beispielhafte Lösungsansätze. 

zur Dokumentation

 

 

 

Bayrische Staatszeitung (25.08.2020): Bericht zur Sommerakademie der Bayrischen Akademie des Ländlichen Raums (ALR)

August 2020 - Die Stadtbevölkerung zieht's vermehrt aufs Land

Die Corona-Krise kann Impulse dafür liefern, die ländlichen Räume aufzuwerten

Metropole versus Dorf: die Verstädterung des Freistaats und der Welt ist in vollem Gange - und wird uns für immer verändern. Wenn da nicht eine kleine gruppe Unbeugsamer dies infrage stellen würde. Was ist schon die Landeshauptstadt, wenn der Zaubertrunk der bayrischen Seele in einem Kessel zwischen Hornvieh und Erntemaschinen gebraut wird? Das diesjährige Sommerkolloquium der Bayriscchen Akademie Ländlicher Raum (ALR) und der Akademie für Politik und Zeitgeschehen der Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) demonstrierte frühtzeitig nach den Lockerungen der Corona-Pandemie, dass es die Herausforderungen der Krise verstanden und angenommen hat.

hier weiterlesen: Zeitungsartikel PDF

 

 

 

Wer schon viel hat, dem wird noch mehr gegeben? Warum der Eigenanteil bei Förderprogrammen strukturschwache Kommunen benachteiligt

August 2020 - Berlin Institut für Bevölkerung und Entwicklung + Wüstenrot Stiftung

Es ist ein erklärtes Ziel der Bundesregierung, für „gleichwertige Lebensverhältnisse“ in allen Teilen des Landes zu sorgen. Förderprogramme von Land, Bund oder Europäischer Union sollen einen Ausgleich zwischen den prosperierenden und den weniger erfolgreichen Landesteilen und Kommunen schaffen. Vor allem kleine und finanzschwächere Kommunen können sich Fördermittel häufig jedoch gar nicht leisten. Sie scheitern nicht nur an den zeit- und personalintensiven Antragsverfahren, sondern vor allem am geforderten finanziellen Eigenanteil. Das Geld fließt dann eher in prosperierende Kommunen und nicht dorthin, wo es am dringendsten gebraucht würde. Regionale Unterschiede werden so eher verstärkt, als abgebaut. Das Discussion Paper beleuchtet diesen Missstand und diskutiert alternative Instrumente, mit denen sich selbst klamme Kommunen bedarfsgerecht unterstützen ließen.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.berlin-institut.org/publikationen/discussion-papers/wer-schon-viel-hat-dem-wird-noch-mehr-gegeben

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Ländliche Räume

Juni 2020 -  Informationen zur politischen Bildung (IzPB) Bundeszentrale für politische Bildung (BPB)

Was sind Ländliche Räume, welche Herausforderungen müssen sie bestehen und was können Politik, Gesellschaft und Wirtschaft dazu beitragen? 

In der öffentlichen Diskussion wird gerne ein Gegensatz zwischen Stadt und Land hergestellt, wobei das Interesse meist eher der Stadt gilt und das Land entweder als Idyll oder als defizitär wahrgenommen wird. Übersehen wird dabei oftmals, dass in Deutschland weder ein ausgeprägter Stadt-Land-Gegensatz herrscht noch pauschal von Land gesprochen werden kann. Vielmehr handelt es sich um eine Vielzahl ländlicher Räume, die sich in ihren gesellschaftlichen, sozialen und wirtschaftlichen Merkmalen grundlegend voneinander unterscheiden; mehr als zwei Drittel der Bevölkerung leben außerhalb von Großstädten. Was die ländlichen Räume ausmacht, vor welchen Herausforderungen sie in Zeiten demografischen Wandels und technologischer Umbrüche stehen und welche Möglichkeiten Politik, Gesellschaft und Wirtschaft haben, um darauf zu reagieren, beschreiben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Thünen-Instituts für Ländliche Räume in Braunschweig in sieben Kapiteln.

Weitere Informationen und Bestelldetails finden Sie auf der Seite https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/informationen-zur-politischen-bildung/312730/laendliche-raeume

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Ökologische Nachverdichtung

Februar 2020 - Sonderheft Nr. 70 "Recht der Natur" Informationsdienst Umweltrecht e.V. (IDUR)

Flächenverbrauch, ungebremste Bodenüberplanung und die zunehmende Versiegelung der Stadt- und Ortsrandbereiche durch Neubaugebiete sind trotz gegenläufiger Beteuerungen nach wie vor Schwerpunkte von Urbanisierungsprozessen.
Ziel dieses Sonderheftes ist es deshalb, Umweltverbände und andere Interessierte mit dem notwendigen Wissen auszustatten, um die anstehenden Urbanisierungsprozesse und Konflikte im Bereich der Bauleitplanung adäquat begleiten zu können. In diesem Sinne zeigt die Autorin Felicia Petersen auf, welche inhaltlichen Schwerpunkte beim Anfertigen von Stellungnahmen in Bauleitplanverfahren zu berück-sichtigen sind, um auf die Entscheidungsprozesse einer Kommune Einfluss zu nehmen.

Das "Recht der Natur"- Sonderheft "Ökologische Nachverdichtung" ist zu bestellen für 15 € gegen Rechnung zzgl. Porto über die
IDUR-Geschäftsstelle, Niddastr. 74, 60329 Frankfurt am Main info@idur.de.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite https://idur.de/oekologische-nachverdichtung/  

 

 

Land

August 2018 - Magazin Fluter (Bundeszentrale für politische Bildung Hrsg.)

Früher galt auch in Deutschland: Land ist, wo Landwirtschaft ist. Die Dörfer und Regionen waren um die Eigentumsverhältnisse, die Notwendigkeiten und Rhythmen der arbeitsintensiven Landwirtschaft herum organisiert. Seit der Industrialisierung hat sich die ganze gesellschaftliche Struktur des ländlichen Raums radikal verändert. Ein Umbruch, der immer noch anhält. Die Landwirtschaft selbst ist inzwischen ein integraler Teil des globalisierten Kapitalismus. Auch hier zeigt sich dessen Janusköpfigkeit – enorme Dynamik, Produktivitätsschübe und gleichzeitig Folgekosten, die an die Substanz und bei der Landwirtschaft eben auch an die natürlichen Lebensgrundlagen gehen. Die Marktpreise für konventionell hergestellte Erzeugnisse sind niedrig, auch weil die ökologischen und Klimakosten nicht enthalten sind. Die massenhafte Nachfrage kommt aus den Städten und von einer Lebensweise, die sich den verschwenderischen und zerstörerischen Umgang mit Ressourcen leistet. Die allerdings immer mehr infrage gestellt wird. Längst ist der Bioanbau aus der Nische herausgekommen. Die großen Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Artenvielfalt, Tierethik, Klimaschutz sind ohne die Neubestimmung der Landwirtschaft nicht lösbar. Auch auf dem Land werden diese Debatten geführt, oft bis in die Familien hinein

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Klimaschutz in finanzschwachen Kommunen: Mehrwert für Haushalt und Umwelt

"In Kommunen trägt Klimaschutz zu CO2 -Reduktionen und damit zur Erreichung der verbindlichen Pariser Klimaziele bei. Gleichzeitig können Aktivitäten im Klimaschutz langfristig den kommunalen Haushalt entlasten, Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte vor Ort auslösen und die Lebensqualität in der Kommune erhöhen. Doch wie können gerade finanzschwache Kommunen in nachhaltige Projekte investieren, wenn Geld und Ressourcen knapp sind? Wie können haushaltsrechtliche Herausforderungen überwunden werden? Diese Fragen leiteten das Projekt „Zwischen Wertschöpfungseffekten und haushaltsrechtlichen Restriktionen: Qualifizierung finanzschwacher Kommunen zur Durchführung von Klimaschutzmaßnahmen“

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